Am 19. Juli 2009 war wieder einmal Hochwasser,
mit kurzzeitig 200 cbm/s nichteinmal so groß
Die Isar hat sich an den Nordost-Rand der Ascholdinger Au verlegt
Am Nordrand der ehemaligen großen Schleife zu Beginn des Kernstücks der Ascholdinger Au ist das Hochwasser in ein altes Flußbett ausgebrochen
Die zwei V-förmig stehenden Bäume markieren den Eingang in das ca 25m breite, tiefe und 450m lange neue Gerinne (im Vordergrund links das alte Flußbett)
Nach 450 m teilt sich das Wasser in 3 Arme: links halten und in den linken, breiten Arm einfahren ...
... kurz danach zweigt wieder nach links ein Arm ab (Hinweisschild)
kurz danach befahrbarer Schwall über einen querliegenden Baumstamm
Der linke Arm bog im August nach 200 m nach rechts in diese Gefällstrecke ab.
Das Presswasser (vorne) konnte links umfahren werden
Zum Schluß - nun ganz am nördlichen Rand der Ascholdinger Au - beendet eine malerische S-Kurve den neuen Lauf
der von rechts kommende ursprüngliche Flußlauf führt kaum noch Wasser
... immer wieder was neues ... oder auch altes ...: zuerst wurde die alte Route 1978 und im weiteren Verlauf ein noch älteres Flußbett reaktiviert
Schon im November gibt es wieder einen veränderten Lauf
Die ehemalige 50m kurze Gefällstrecke ist jetzt 1/2 m hoch mit Kies gefüllt.
Die im August/September bestehendes Aufpilzung gibt es damit nicht mehr
... und im Juni des folgenden Jahres wieder ein neuer Lauf (derzeit aktuell)
rechts die Reste des bisherigen Flußlaufes, im Hintergrund der alte Durchbruch in den Auwald, links der neue, aktuelle Flußlauf
der von rechts kommende ursprüngliche Flußlauf führt wieder das gesamte Wasser
